Monatsrückblick – April 2020 – neue Herausforderungen


Rückblick / 1. Mai 2020

Der April 2020 war in jeder Hinsicht ungewöhnlich. Fangen wir beim Wetter an: Der April war schlicht und ergreifend zu warm (T-Shirt-Wetter) und zu trocken. Ein April? Zu trocken? Klimawandel lässt grüßen. Erst am allerletzten Tag kam der langersehnte Regen, der aber wohl nur der sprichwörtliche Tropfen auf dem heißen Stein war.

Dank Corona war auch dieser Monat wieder etwas anders als die letzten Jahre: Ostern war diesmal nicht das übliche Familienfest. Die Ostereier wurden alleine gefärbt, Körbchen alleine gepackt -und dann den Nachbarn vor die Tür gestellt.

Aber kommen wir von den eher negativen Gründen zu den schönen: Meine Maus hat auch diesmal dafür gesorgt, dass kein Tag wie der andere war. Das sorgt für jede Menge Abwechslung, ausgedehnte Spaziergänge (dann schläft sie) und auf keinen Fall für Langeweile. Sachen, bei denen man konzentriert sein muss, blieben allerdings die letzten Monate auf der Strecke. Der Blog und das Schreiben zum Beispiel. Daher hatte ich das Camp NaNoWriMo diesen Monat zum Anlass genommen, zu schauen, ob (und wie) ich wieder mit meinem Buchprojekt vorankommen kann.

Schreiben – Camp NaNoWriMo

Die erste Hälfte des Monats hatte ich ja bereits in einem Beitrag kurz zusammengefasst. Es war durchwachsen, aber ich hatte immerhin überhaupt wieder mit dem Schreiben angefangen.

Am Ende des Monats kann ich nun sagen, dass mir das Camp den nötigen Anreiz gegeben, um mich immer wieder jeden Tag aufs neue mit meinem Buchprojekt auseinanderzusetzen. Manchmal mehr manchmal weniger erfolgreich.

Im Schnitt habe ich diesen Monat 400 Wörter pro Tag geschafft. Ich hatte mein Ziel ehrgeizigerweise auf 50.000 Wörter gesetzt, also etwa 1670 pro Tag. Das ist zur Zeit einfach nicht möglich, wie ich festgestellt habe. Aber ich kenne mich – hätte ich das Ziel weniger hoch angesetzt, also gleich bei 400 pro Tag, wäre ich nicht so weit gekommen. Denn dann hätte ich höchstwahrscheinlich aufgehört, sobald ich diese Zahl an einem Tag erreicht hätte.

Ich kann mir zwar nicht die Zeit aussuchen, wann ich produktiv sein möchte, aber diese Zeit kann ich nun wirklich nutzen. Der letzte Monat hat gezeigt, dass ich etwa eine halbe bis Dreiviertelstunde Zeit am Stück bekomme, um mich konzentriert meinem Buchprojekt zu widmen.

So weiß ich nun, was ich schaffen kann und was nicht – 50.000 Wörter pro Monat sind zur Zeit einfach nicht drin. Aber 12000 – also eben 400 pro Tag. Und mit 400 Wörtern jeden Tag wird man auch irgendwann fertig 😉

Ostern – diesmal ohne Familie und ohne Hefe

Wie schon angedeutet, war Ostern dieses Jahr etwas anders – aufgrund von “Risikogruppen” auf allen Seiten, gab es dieses Jahr keinen Familienbesuch. Und da seit Wochen die Hefe ausverkauft ist (Leute, sagt bloß, ihr habt auf einmal alle angefangen Brot zu backen!), gab es dieses Jahr auch keinen traditionellen Osterzopf. Also wurde kurzentschlossen auf Muffins umgeschwenkt. Die waren auch lecker. Aber falls ich irgendwann dieses Jahr doch einmal ein Päckchen Hefe erwischen sollte, wird das Ostergebäck nachgeholt. Genauso wie der Familienbesuch und alles andere, was coronabedingt auf der Strecke geblieben ist.

Ostereierfärben fand diesmal auch im kleinen Kreis, sprich nur für uns drei statt. Dabei habe ich festgestellt, dass ich gar keine großen Weckgläser (wie Mama) habe. Nun ja, kleine Gläser haben auch funktioniert. Dann wurde eben nur ein Ei auf einmalgefärbt.

Corona – Einschränkungen, aber jammern auf hohem Niveau

Ja, um dieses Thema ist man eigentlich schon den letzten Monat nicht drum herum gekommen. Ich hab das Glück, dass ich mit meiner kleinen Maus, keine Langeweile kenne – ich bin immer beschäftigt. Sehr schade ist natürlich, dass die Familie, sprich Eltern und Großeltern, in der Zeit nicht zu Besuch kommen bzw. besucht werden können. Sei es zu Ostern, Geburtstagen oder überhaupt einmal so.

Fazit

Der April war zu trocken, aber dank dem Camp erfolgreich, was mein Buchprojekt angeht. Das Thema Corona ist überall, aber wir sind gesund. Es könnte also schlimmer sein.

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