Erfahrungsbericht BoD


Schreibtagebuch / 8. Apr 2019

Wie „neulich“ angekündigt (Phase 9: Veröffentlichen) folgt nun der Beitrag zu meinen bisherigen Erfahrungen mit BoD. Zunächst habe ich mein Buch als Fun-Projekt drucken lassen, da ich sicher gehen wollte, dass Format, Farbe, etc. stimmig ist. Danach habe ich mich für eine Veröffentlichung als BoD-Classic entschieden.

BoD-Fun: Was wird benötigt?
  • Textdatei als .pdf & im richtigen Format (bei mir 14,8 x 21)
  • Bilddatei
    • als . pdf (mehr dazu im nächsten Abschnitt!)
    • im richtigen Format (Coverrechner)
      • nicht vergessen: BoD- Nr. einfügen (erhält man im Laufe der Eingabemaske)
  • Kurzzusammenfassung des Buches
  • kurze Autorenvita
  • Genre
  • Schlagwörter
BoD- Fun: Upload
  • Textdatei: der Upload hat etwas gedauert, lief aber ohne Probleme (Papyrus sei Dank)
  • Bilddatei: nur als .pdf (!) und da ging der Ärger los:
    • 1. Versuch:
      • Ich hatte die Grafik mit meinem Grafikprogramm, direkt als .pdf exportiert und hochgeladen.
      • Ergebnis: „Die Auflösung der schwarzweiß Datei ist nicht hoch genug“ ?!?
      • Beim Hochladen wurde meine schöne Grafik in ein unscharfes schwarz-weiß-etwas umgewandelt …
    • 2. Versuch:
      • Grafik nicht als .pdf exportiert, sondern erst als .png (oder .tiff oder …) und dann mittels .pdf-Drucker umgewandelt.
      • Ergebnis: „falsches Format“ ?!?
      • Der .pdf-Drucker war nicht davon zu überzeugen, dass ich kein DIN A4 haben möchte …
    • 3. Versuch:
      • Google kennt die Antwort: tiff2pdf.com/de
      • und fertig ist ein .pdf, das beim Hochladen bei BoD nicht geschnetzelt wird.
  • Ansonsten einfach der Eingabemaske folgen, keine weiteren Probleme
Bod-Fun: Freigabe und Lieferung
  • Freigabe: erfolgte innerhalb von zwei Werktagen.
  • Lieferung:
    • 1. Versuch: Auftragslage kurz vor Weihnachten, Lieferzeiten vier Wochen
    • 2. Versuch/ Neuauflage (da ich mit Cover & Buchsatz nicht zufrieden war): zwei Werktage.
  • Apropos Neuauflage:
    • neue Dateien hochgeladen – fertig.
    • Freigabe: zwei Werktage; Lieferung: zwei Werktage
BoD-Classic: Was wird benötigt?

Da ich im zweiten Anlauf mit dem Ergebnis zufrieden war, ging es nun ans Eingemachte: die Veröffentlichung.

  • Textdatei: als .pdf
    • diesmal mit ISBN Nr., die erhält man im Laufe der Eingabemaske
  • Cover: als .Pdf
    • diesmal mit dem ISBN Barcode, statt der Bod-Nr.
  • alles andere: wie gehabt
BoD-Classic: Upload

Genau, wie bei dem Fun-Projekt. Aber diesmal wusste ich ja, wie eine „richtige“ .pdf-Datei für das Cover erzeugt wird.

Bod-Classic: Freigabe

Nach diesmal drei Werktage erfolgte die Freigabe – und mein Buch war als Taschenbuch erhältlich. Schnell bei BoD im Shop über die Suchfunktion eingeben – und ja, da war es 🙂 Den Link habe ich natürlich gleich an Freunde und Verwandte geschickt.

Als ich etwa eine Stunde später noch einmal nachschauen wollte, weil ich den Link auch auf meiner Seite hier einpflegen wollte – konnte ich mein Buch nicht mehr finden! Weder über Name, ISBN oder Autorenname! Ich habe dann den Link verwendet, denn ich selber verschickt hatte (darüber war es nämlich noch „da“). Eine Stunde später war es auch über die Suchfunktion wieder zu finden – aber Leute, sowas könnt ihr doch mit unsicheren Erstautoren nicht machen *schwitz*

andere Händler – Stand 08.04.

Nach und nach wurde mein Buch auch bei anderen Händlern gelistet, dann als bestellbar und schließlich als lieferbar aufgeführt. Amazon war am schnellsten mit der Listung (nächster Tag), am ehesten liefern (sprich 3 Tage Lieferzeit) konnten allerdings Thalia und Hugendubel (2 Wochen). Amazon hat dafür knapp 4 Wochen benötigt.

Fazit

Da es das erste Buch war, lief der Start natürlich etwas holperig. Ich hatte auch keine Erfahrungswerte, wie lange es dauernd würde, bis das Buch bei den einzelnen Händlern erhältlich ist. Jetzt weiß ich das und kann dementsprechend beim nächsten Buch diese Zeiten mit einplanen.

Was mich allerdings etwas verwundert hat: Mehrere (einschließlich mir selbst) hatten bei der ersten Bestellung im BoD-Shop Probleme mit der Eingabemaske:

  • Deutschland wurde nicht als „gültiges Land“ erkannt – obwohl ich es im dropdown Menü ausgewählt hatte.
  • bei anderen wurden die Kontodaten erst beim zweiten Mal eingeben akzeptiert
  • andere hatten eine „Blanko“-Eingabemaske, soll heißen, die Beschriftung der einzelnen Felder fehlte.
  • bei wieder anderen wurde die Postleitzahl partout nicht angenommen.

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