Phase 8a: Buchtitel und Klappentext – Neugier will geweckt sein


Hintergrundwissen, Schreibtagebuch / 31. Okt 2018

Nach dem Inhalt geht es nun um die „Verpackung“ eines Buches: Das Cover mit Buchtitel und Klappentext. Das was der potentielle Leser zuerst sehen wird – und anhand dessen die Entscheidung fällt, dieses Buch näher in Augenschein zu nehmen und zu lesen – oder auch nicht.

Da das Ganze umfangreicher geworden ist, als zunächst gedacht, habe ich den Beitrag aufgeteilt. Auf das Cover werde ich im nächsten Beitrag näher eingehen.

Der Buchtitel

Fangen wir mit dem kürzesten an. (Ich schreibe bewusst nicht einfachsten). Den passenden Titel für sein Werk zu finden, kann eine Wissenschaft für sich sein. Manche Geschichten haben ihren Titel von Anfang an, bei anderen ergibt sich der richtige Titel beim Schreiben – oder auch nicht.

Der richtige Titel sollte:

  • zum Genre passen, die richtigen Erwartungen beim potentiellen Leser wecken
  • Aufmerksamkeit erregen, neugierig machen
  • einprägsam sein – also weder zu kurz (= wenig Aussagekraft) noch zu lang (= kompliziert)
  • einzigartig sein – soll heißen noch nicht vergeben (!)

Da ich das Rad nicht neu erfinden werde – hier ein paar der Seiten, die ich am hilfreichsten fand:

  • Vom Schreiben Leben – Ideen für den idealen Buchtitel
    • Hier finden sich Beispiele zu den verschiedenen „Arten“ von Buchtitel: Ein-Wort-Titel, Titel mit Inhaltsangabe, Titel mit Ortsbeschreibung, Namen im Titel, …
  • Kreatives Denken – Buchtitel finden
    • Hier wird darauf eingegangen, was die Aufgaben eines Buchtitels sind.
  • epubli – Der richtige Buchtitel
    • Hier findet sich eine Auflistung, welche Fehler bei der Wahl des Titels zu vermeiden sind.
  • Jill Noll – Was macht einen guten Buchtitel aus
    • Neben Tipps, findet sich hier eine Übersicht der Seiten, wo sich überprüfen lässt, ob der Wunschtitel bereits vergeben ist.

Seiten zum Thema Titelschutz:

Und ich?

Ich musste den passenden Titel für mein aktuelles Projekt lange suchen. Der Titel, der mir zuerst eingefallen war, war schon vergeben. *grummel*. Ich habe also Seiten gewälzt, Titel notiert, Ideen gesammelt, Familie und Freunde befragt, versucht mich an Regeln zu halten, Methoden umzusetzen … wie schon erwähnt: Es hat gedauert, bis ich meinen Titel hatte.

Der Klappentext

Auch das Verfassen des Klappentextes ist eine Wissenschaft für sich: Nachdem man ein über 130.000 Wörter starkes Manuskript verfasst hat, steht man nun vor der Herausforderung dieses auf 100-200 Wörter einzudampfen. Im Idealfall soll der Klappentext den Wunsch beim Leser wecken, dieses Buch aufzuschlagen und sofort zu lesen.

Auch hier haben bereits andere hilfreiche Beiträge zu dem Thema zu verfassen:

Und ich?

Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen, wie viele Varianten ich geschrieben habe. 20? 30? Nur ein Bruchteil davon wurde zur Begutachtung an Außenstehende weitergereicht. Und ich fürchte, dass ich den Klappentext bestimmt noch ein paar Mal umschreiben werde …

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