Katzen aus dem Jenseits


Hintergrundwissen / 5. Feb 2019

Die nachfolgenden Familienkatzen haben bereits seit einigen Jahren die Regenbogenbrücke überquert und standen Pate für einige Katzen aus dem Jenseits in meinem Buch. Zum Teil sind es Katzen, die ich selber gekannt habe, zum Teil haben diese Katzen vor meiner Zeit gelebt.

Fuchur

Dieser Kater wurde nach dem dem Glücksdrachen aus der Unendlichen Geschichte von Michael Ende benannt. Bei seinem ersten Anblick war klar: Fuchur bleibt.

Fuchur kam im Mai 2008 wenige Tage nach Baghira und ihren Geschwistern in die Familie. Er war allein auf einem Bauernhof gefunden worden, die Mutter war nicht mehr am Leben. Da wir sowieso gerade einen Wurf Flaschenkätzchen zu versorgen hatten, kam es auf einen Katzenwelpen mehr oder weniger nicht mehr drauf an. Auf diese Weise hatte Fuchur gleich einen Wurf Geschwister.

Fuchur war ein frecher bis aufgeweckter Kater, stets verspielt und unternehmungslustig. Leider ist er nur zwei Jahre alt geworden.

(Miss) Mauzi

Mauzi ist zusammen mit ihrem Bruder Timmi in die Familie gekommen. Das war im Herbst 1992. Ihr Name stand recht schnell fest, weil sie beim Ankommen ganz typisch gemaunzt hat.

Mauzi war eine eher ruhige, fast schon vornehme Katze. Daher habe ich sie im Buch Miss Mauzi genannt. Im Gegensatz zu ihrem Bruder war sie überhaupt nicht zum Spielen aufgelegt – zumindest solange jemand zuguckte. Kaum war sie allein, gab es allerdings kein Halten mehr. Auf der anderen Seite ware sie aber auch eine sehr verschmuste Katze. Es war sehr schwer ein Foto von ihr zu machen, denn kaum war man in die Hocke gegangen, kam sie schon angelaufen.

Mauzi hat ihre drei Nachfolger – Baghira, Fuchur und Susi – noch kennengelernt.

Timmi (Der Stille)

Timmi war der Bruder von Mauzi. Da allerdings Baghira, Fuchur und Susi ihn nie kennengelernt haben, wissen die drei auch im Buch nichts von diesem Verwandtschaftsverhältnis.

Als Timmi in die Familie kam, war ich 5 Jahre alt. Wir sind also zusammen aufgewachsen. Und da konnten uns auch kleine Verbote – wie „der Kater darf nicht im Bett schlafen“ – nicht aufgehalten. Denn schon als kleines Kätzchen hat Timmi natürlich gerne in meinem Bett geschlafen – und er wusste, dass es verboten war. Also hat er sich eigenständig unter dem Bett in einem Schuhkarton versteckt und erst, wenn das Licht aus war (mein Papa also kontrolliert hatte, dass das Katerchen nicht im Bett war) ist er aus seinem Versteck zum Schmusen gekommen.
Jahre später war es kein Thema mehr, das der Kater im Bett schlafen durfte.

Timmi war ein aufgeweckter, neugieriger und unternehmungslustiger Kater – und später auch einer der sein Revier zu verteidigen wusste. Ich weiß noch, wie er nach einer Knie-OP eine Woche im Haus bleiben musste – und kaum waren die Fäden gezogen, war er wieder draußen und hat die anderen Kater von seinem Grundstück verjagt. Er war zu seinen Lebzeiten quasi der Platzhirsch in unserer Straße.

Als ich zum Studieren bin, hat Timmi auch immer gewusst, wenn ich das Wochenende nach Hause komme – und hat schon vor meiner Tür auf mich gewartet.

Warum heißt Timmi in dem Buch „Der Stille“? Nun, Timmi ist im März 2008 im Alter von 15 Jahren verschwunden – wie etwas 30 andere Katzen zu dem Zeitpunkt in unserem Dorf. Was das bedeutet, schreibe ich hier nicht. Ich wollte, dass Timmi in dem Buch auch eine Nebenrolle bekommt, aber ich konnte einfach seinen Namen nicht aufschreiben. Vielleicht kommt das später noch. Solange heißt er „Der Stille“.

Mia

Mia war die Katze meiner Mama und die Vorgängerin von Mauzi und Timmi und damit die Vor-Vorgängerin von Baghira, Susi und Fuchur.

Mia war eine komplett rabenschwarze Katze, ähnlich wie Susi. Allerdings war Mia größer und graziler. Und sie hatte eine Schwäche Krabben, damit konnte man sie auch hinter dem letzten Busch hervorlocken. Des Weiteren war sie eine ausgezeichnete Mäusefängerin und hat es ebenfalls verstanden, sich durchzusetzen – die Grundstücksgrenzen wurden von allen anderen Katzen in der Gegend respektiert.

Miu

An dieser Stelle wechseln wir den Haushalt und gehen gedanklich zu meinen Großeltern. Denn Miu war meinen Großeltern zugelaufen.

Miu hatte ein sehr plüschiges Fell, das darüber hinweg täuschte, wie dünn diese Katze eigentlich war. Sie war allerdings auch sehr anspruchsvoll, was das Futter anging. Des Weiteren war sie auch so sehr empfindsam, was andere Bereiche anging: So musste sie zum Beispiel beim Akkordeonspielen immer in ein anderes Zimmer gebracht werden, da sie gedacht hatte, meine Großeltern wären traurig und sie müsste sie jetzt trösten.

Candy

Auch Candy war – wie Miu – eine Katze von meinen Großeltern. Nur etwa 30 Jahre vor Miu.

Candy war zeitgleich mit dem Dackel Haidja in der Familie, der sich gerne mit Candy zusammen um deren Junge gekümmert hat.

Muschi

Muschi war wiederum eine Vorgängerin von Candy und in den 1960er die Katze bei meinen Großeltern.

Muschi war ganz verrückt nach Cheddarkäse.

Das waren also die ehemaligen Familienkatzen, die in irgendeiner Form Pate für einen Charakter in meinem Buch gestanden haben. Aber für die Organisation im Jenseits brauchte ich mehr „Personal“. Daher geht es im nächsten Beitrag mit den (historisch) bekannten Katzen weiter, die Pate für weitere Charaktere gestanden haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.